Leserbriefe an RT DE: Wird Selenskij zum 9. Mai ein Inferno riskieren?

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8.05.2026 17:20 Uhr
17:20 Uhr
Leserbrief von Rainer Thomas, 06.05.2026
8./9. Mai 2026: Ich weiß durch meine russischen Freunde, dass dieses Datum – zu Recht – der Tag ist, der mit allerhöchsten Ehren und Würden gefeiert wird. Ich denke, er ist den Russen gewissermaßen heilig.
Mit umso mehr sorgenvoller Spannung erwarte ich, wie Kiew (oder auch die tollwütige baltische "Elite") sich, im Rahmen der von russischer Seite angekündigten Waffenruhe, verhalten wird. Werden sie es wirklich wagen, angestachelt von Berlin, Paris, London und Brüssel, diese Waffenruhe zu brechen und damit ein mögliches Inferno zu riskieren? Ich denke, diese Möglichkeit ist durchaus denkbar. Eine äußerst heftige Reaktion Moskaus zu provozieren, um dann ein anklagendes Schauspiel vor der Weltöffentlichkeit abzuhalten. Diese Provokationen finden seit längerem statt, aber genau jener Tag birgt dieses enorme Risiko.
17:18 Uhr
Leserbrief von Rolf Schubert, 08.05.2026
Meine herzlichsten Glückwünsche zum Ehrentag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg. Sich dieser Ereignisse zu erinnern, ist die Pflicht eines jeden friedliebenden Menschen. In vollem Respekt verneigen wir uns im Andenken an die so vielen gestorbenen Sowjetmenschen, den Rotarmisten und den Widerstandskämpfern. Keiner darf vergessen werden.
Zur Wahrheit gehört auch, dass die Rote Armee sich sofort nach der Erstürmung Berlins an die Reparatur und Instandsetzung der zerstörten zivilen Infrastruktur machte. Das betraf Elektrizitätswerke, Gaswerke und Wasserwerke. Die Westalliierten bezogen praktisch ihre Besatzungszonen im intakten Zustand. Zur Wahrheit gehört auch zu sagen, dass die Sowjetunion an die notleidende Berliner Bevölkerung sofort sechsundneunzig Tausend Tonnen Getreide, sechzig Tausend Tonnen Kartoffeln, fünfzigtausend Tonnen Schlachtvieh, Milch, Zucker, Fett und so weiter, zu verteilen begann. Und das ungeachtet der Hungersnot der eigenen Sowjetbevölkerung!
Und wie erinnern sich die Deutschen heute daran? Jeder weiß es, Hass und Hetze, schon grenzend an Rassenwahn, welch Frevel, was für eine Blasphemie.
17:15 Uhr
Leserbrief von Vincenz Oertle, 07.05.2026
Zu: Gedenkfeiern am 9. Mai in der Schweiz: "Unsterbliches Regiment" in Genf und Basel
Im Verlauf zahlreicher Aufenthalte in Russland hatte ich mich an der Seite meiner Moskauer Freunde einst wiederholt in den Marsch "Unsterbliches Regiment" eingereiht. Mit dem russischen und deutschen Soldatentum gleichermassen eng verbunden fordere ich daher, dass 80 Jahre nach Kriegsende endlich in Freundschaft und gemeinsam sämtlicher Gefallenen gedacht wird. Denn Tatsache ist und bleibt: Hüben und drüben waren es unehrenhafte Machthaber, die ihre Soldaten vor Moskau, an der Wolga, bei Kursk und schliesslich in Berlin skrupellos verheizten.
17:10 Uhr
Leserbrief von Margitta, 07.05.2026
Zu: Remilitarisierung Deutschlands: Renaissance des Geistes oder Revanchismus? (von Dmitri Medwedew)
Ich bin eine ältere, "weiße Frau", die in der ehemaligen DDR geboren wurde und bis ein Jahr nach Wiedervereinigung im Ostteil Deutschlands gelebt und gearbeitet habe. Nur wegen drohender Arbeitslosigkeit bin ich in die alten Bundesländer gezogen und habe in zwei verschiedenen Bundesländern gelebt und gearbeitet. Die alten Bundesländer blieben mir fremd. Die Einstellung der Menschen insbesondere bezogen auf Russland kann ich weder teilen noch gut heißen. Aber das hat wohl in erster Linie mit schulischen Ausbildungen und der Einstellung zur Arbeit etwas tun, die nunmal um einiges besser in der ehemaligen DDR war. Es war eben nicht alles schlecht. Und heute ist es in Gesamtdeutschland um einiges schlimmer und zwar in allen Bereichen.
Herr Medwedew vermeldete heute in der Tass mehrere Informationen über Deutschland und die NATO wegen deren Aufrüstung und Atomschirm usw. Er warnt und schätzt die Situation völlig richtig ein.
1. Endlich Tatsachen in der Ukraine schaffen. Russland hat die Kraft und die Möglichkeit, ein schnelles Ende zu erreichen.
2. Wäre es nicht jetzt an der Zeit, den 2+4 Vertrag aus der Schublade zu holen? Die Welt sollte erfahren, wogegen Europa, insbesondere Deutschland, darin seit langem verstößt. Warum ist dieser Vertrag bislang noch nicht zur Sprache gekommen? Da in Deutschland sowieso nichts mehr zu retten ist, sollte es auch möglich sein, Deutschland mit der Teilung zu drohen oder zumindest damit zu konfrontieren. Diese arrogante Regierung muß etwas zu tun bekommen und nicht nur den Spiegel vorgehalten werden. Ich spreche sicherlich für Millionen von Menschen, die sich eine erneute Teilung wünschen würden. So wie ich, die mit dem Gesamtdeutschland einfach nichts mehr anfangen können und sich nicht mehr mit diesem Land identifizieren.
17:05 Uhr
Leserbrief von Karol M., 07.05.2026
Zu: Russische Botschaft: Berliner Verbote zum 9. Mai absurd und zynisch
Haben es die Nachkommen von Hitler und Co. noch immer nicht verkraftet, bereits zwei Mal "auf die Fresse" bekommen zu haben? Hat man in 80-jähriger Analyse doch den Fehler gefunden, der den Adolf den Endsieg gekostet hat? Offensichtlich. Der "niedere und barbarische Ivan, dieser Untermensch", ist da abermals zum Hassobjekt auserkoren.
Ich stand einst auf einem sowjetischen Kriegsfriedhof in Gdańsk und las die Geburtsdaten der Gefallenen. Sie waren im Schnitt zwischen 17 und 23 Jahre jung. Der Jüngste war gerade mal 16! Sie liessen ihr junges Leben, um Europa und die Welt von diesem österreichischen Bastard zu befreien. 27 Mio. Sowjetbürger, 6 Mio. Juden und viele mehr liessen in diesem Wahnsinn ihr Leben. Insgesamt ca. 80 Mio. Auch meine Familie löste sich 1944 zum grössten Teil in Rauch auf. Und das ist wörtlich zu nehmen. Sich vor den Opfern nicht zu verneigen, zeigt nur Arroganz und Hochmut. Aber so ist sie halt, die "Herrenrasse" und ihre Brut.
17:00 Uhr
Leserbrief von Cornelia Schäffer, 06.05.2026
Zu: RT DE im Gespräch: Friedensaktivisten auf "Druschba-Reisen" nach Moskau
Genau so ist es. Russland blüht auf und Deutschland geht unter. Gerade wir Ostdeutschen, in der Mehrheit, erkennen das klar. Viele von uns haben Russisch gelernt. Manch einer kann es auch heute noch sehr gut. Uns verbinden oft sehr persönliche Freundschaften mit den Russländern, ist mit Absicht so gesagt, weil nicht alle russische Bürger Russen sind. Ich habe damals in der DDR in der Sowjetunion studiert. Danach habe ich bei zahlreichen Freundschaftstreffen der DSF und der FDJ als Übersetzer der Gespräche geholfen. Auch heute verbinden mich zahlreiche Freundschaften mit russischen Menschen.
Ich kenne kein Volk, das so friedliebend ist, wie es die Russen sind. Nach den schrecklichen und furchtbaren Erfahrungen des Großen Vaterländischen Krieges mit 28 Millionen sowjetischen Opfern reichte uns dieses Volk seine ausgestreckten Hände. Uns in der DDR gab man Brot, brachte uns unsere eigene Kultur zurück und baute eine wahrhafte Freundschaft auf.
Gerade jetzt am Vorabend des 81. Jahrestages des Sieges der Sowjetarmee über den Hitlerfaschismus sollten wir uns das vor Augen führen. Wir haben dem Sowjetvolk unsere Freiheit zu verdanken und die lange Periode des Friedens. Damit dieser Frieden erhalten bleibt, dafür müssen wir gemeinsam kämpfen. Das ist unsere Schuldigkeit gegenüber der Sowjetunion und genüber Russland, nichts anderes.
28.04.2026 16:35 Uhr
16:35 Uhr
Leserbrief von Bert, 28.04.2026
Zu: Von der Leyen setzt auf Atomkraft: "Jede hier erzeugte Kilowattstunde bringt mehr Unabhängigkeit"
Was denkt die Uschi, woher das angereicherte Uran kommt? Aus den USA oder Russland? Oder denkt sie, wenn die USA das Uran aus dem Iran geklaut haben, bekommt es Deutschland gratis? Vielleicht hat sie auch eine besondere Vorstellung von Autonomie? Vielleicht ist sie aber auch nur naiv wie ein Kindergartenkind?
Kohlestrom wäre für Deutschland ein Weg zur Unabhängigkeit. Und friedlicher Handel mit Russland wäre auch hilfreich. Da gibt es bereits die neueste Nukleartechnologie mit Reaktoren, welche mit ausgebrannten Kernstäben (Nuklearabfall) weiterlaufen, also kein Abfall entsorgt/teuer aufbereitet/endgelagert werden muss! Das ist auch ein weltweit unterschätzter Beitrag Russlands zum nuklearen Frieden auf der Welt, denn ohne Aufbereitung wird auch kein waffenfähiges Plutonium aus dem Abfall extrahiert.
Statt die Wirtschaft, Bildung und die Arbeitsplätze der Ingenieure und Wissenschaftler zu zerstören, sollte die Urschel nach Russland reisen und den Putin um Verzeihung bitten. Die Russen werden sie herzlich empfangen.
16:25 Uhr
Leserbrief von Awgost K., 27.04.2026
Zu: Liveticker Iran-Krieg: "Völkerrechtswidrig" – 71 Prozent der Deutschen gegen Iran-Krieg
Gemäß dieser GIGA-Umfrage halten zwar 71 Prozent der Deutschen den unprovozierten Angriffskrieg der US-Israelischen Terrorstreitkräfte für völkerrechtswidrig, ABER in derselben Umfrage bewerten 51 Prozent der Befragten den heimtückischen Meuchelmord an Ajatollah Khamenei für gerechtfertigt. Das heißt: die Deutschen pfeifen mehrheitlich auf das Völkerrecht und die Selbstbestimmung der Staaten. Sie trotten schlafwandlerisch mit dem geisteskranken Rattenfänger in die Krise.
16:15 Uhr
Leserbrief von Axel Wartburg, 27.04.2026
Zu: Hamburg: 160 Millionen für Flüchtlingsunterbringung in Hotels allein 2025
Wieviel Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser des sozialen Wohnungsbaus für Deutsche und Eingedeutschte dafür wohl hätten gebaut werden können? Oder wieviel Flüchtlingsunterkünfte à la Wohncontainer? Ich empfände es als Ok, wenn ich aus einem Land flüchte und im Fluchtland nicht denselben Standard bekäme, wie jene, die schon seit Jahren oder gar Jahrhunderten in ihm leben. Denn ich wäre als allererstes froh, überleben zu können, und würde mir dann nach und nach die Möglichkeit aufbauen, dank der andere mich als ebenfalls wertvolles Mitglied erleben, dank der mir dann aus Respekt auch der deutsche Ausweis zugesprochen wird, weil ich entsprechende Integration vorgelebt habe.
16:05 Uhr
Leserbrief von Kurt Strohmaier, 27.04.2026
Zu: Russland hat Europa das Wertvollste genommen
Es ist unbestritten, dass Russland die Wiege großer Wissenschaftler und Künstler ist, aber der Artikel klingt wie eine Eloge aus sowjetischen Zeiten, so als ob das Nennenswerte der Welt russischen Ursprungs wäre und Russland den weltweit einzigen Hort wahrer Kunstschätze darstellen würde. Ja, auch in Wien wurden Exponate aus den Museen gestohlen, nur real betrachtet stehen die dortigen Museen der Eremitage in nichts nach!
[...]
Die Conclusio des Artikels ist absolut richtig, durch das Negieren jeglicher Zusammenarbeit und Kommunikation haben sich die Europäer, besonders jene der EU, aus dem fruchtbringenden Dialog zurückgezogen, zugunsten einer modernen ukrainischen Ideologisierung.
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