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Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: USA wollen keine Zeit mit der Ukraine verschwenden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: USA wollen keine Zeit mit der Ukraine verschwenden© Urheberrechtlich geschützt
  • 8.05.2026 18:13 Uhr

    18:13 Uhr

    Ukrainischer Oberst beklagt akuten Mangel an Abfangraketen für die Luftverteidigung

    Oberst Juri Ignat, der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, erklärte, es komme derzeit zu Lieferengpässen bei Abfangraketen für die Flugabwehr wegen des Iran-Krieges. Wie das Nachrichtenportal Strana.ua berichtet, sprach Ignat in dem Zusammenhang von einem akuten Raketenmangel.

    Die Vertreter der ukrainischen Luftstreitkräfte würden laut Ignat das Thema ständig sowohl auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein als auch in anderen Verhandlungsgruppen zur Sprache bringen. Man müsse sogar um nur wenige – fünf bis zehn – Raketen für die Systeme PAC-3, NASAMS, IRIS-T nachdrücklich bitten, da der Verbrauch auch angesichts des Iran-Krieges groß sei.

    "Die Abschussanlagen bestimmter Einheiten und Batterien sind heute – gelinde gesagt – nur halb voll", betonte Ignat weiter.

    Das Portal weist hierbei darauf hin, dass beim jüngsten Großangriff der russischen Streitkräfte auf militärische Ziele in der Ukraine nur eine der elf ballistischen Raketen abgeschossen werden konnte.

  • 17:32 Uhr

    Selenskij kündigt US-Gesandtenbesuch in der Ukraine an

    In einem auf der Plattform X veröffentlichten Post kündigt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij einen Besuch von Sondergesandten des US-Präsidenten in Kiew an.

    Selenskij gibt an, Gespräche zwischen beiden Ländern seien substanziell. Das habe ihm sein Unterhändler Rustem Umerow nach dem jüngsten Treffen in den USA mitgeteilt.

    Die beiden Länder koordinierten laut dem ukrainsichen Präsidenten derzeit die Terminpläne für die Reise. "Wir hoffen, dass wir dieses Mal umsetzen können, was geplant wurde, und die Diplomatie wiederbeleben", schreibt Selenskij.

  • 16:57 Uhr

    Lawrow: "Jegliche von Kiew ausgehenden Bedrohungen müssen beseitigt werden"

    Jegliche Bedrohungen für die Sicherheit Russlands, die vom ukrainischen Territorium ausgehen, müssten beseitigt werden. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Freitag bei einer Blumenniederlegung an den Gedenktafeln im Gebäude des Außenministeriums.

    "Nicht umsonst wird die Entnazifizierung der Ukraine als eines der Ziele der militärischen Sonderoperation genannt. Die Ukraine ist nach dem vom Westen organisierten Staatsstreich im Jahr 2014 unter ein nazistisches Regime geraten. Zu den weiteren Zielen – der Präsident hat wiederholt auf diese Ziele hingewiesen – gehört, dass wir jegliche Bedrohungen unserer Sicherheit vom ukrainischen Territorium aus beseitigen müssen." 

  • 16:32 Uhr

    Rubio: USA wollen keine Zeit mit der Ukraine verschwenden

    "Wir wollen keine Zeit und Energie in einen Prozess investieren, der nicht vorankommt", erklärte US-Außenminister Marco Rubio am Freitag im Hinblick auf die Ukraine-Gespräche.

    Wenn die USA jedoch erkennen würden, dass beide Seiten durch ihre Beteiligung als Vermittler einem Friedensabkommen näherkämen, würden sie dies unterstützen, so Rubio gegenüber Journalisten.

  • 16:07 Uhr

    "Das empfehlen wir nicht" – Selenskij warnt vor Teilnahme am Tag des Sieges in Moskau

    Der Anführer des Kiewer Regimes, Wladimir Selenskij, hat ausländische Vertreter vor der Teilnahme an der Siegesparade am 9. Mai in Moskau gewarnt. In einem Video auf seinem offiziellen Telegram-Kanal sagte Selenskij, er "empfehle" nicht, an den Feierlichkeiten in Moskau teilzunehmen.

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 15:41 Uhr

    Peskow: Keine Ausladung ausländischer Journalisten von Militärparade

    Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, wies einen Bericht des Magazins Spiegel zurück, wonach der Kreml angeblich ausländischen Journalisten die Akkreditierung für ihre Arbeit in Moskau am 9. Mai entzogen habe.

    "Die Zahl der Journalisten, die bei der Parade anwesend sein werden, ist begrenzt, aber niemandem wurde die Akkreditierung entzogen", betonte Peskow bei einem Pressebriefing am Freitag.

    Laut dem Sprecher werde es weniger Korrespondenten aus Russland und anderen Ländern geben als im letzten Jahr, was auf das Format der Veranstaltung zurückzuführen sei. Hierbei sagte Peskow, aufgrund der terroristischen Bedrohung durch die Ukraine werde dieses Jahr keine militärische Ausrüstung auf dem Roten Platz aufgeführt.

  • 15:07 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen mehrere Orte im Gebiet Saporoschje an

    Binnen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte die Städte Energodar und Melitopol sowie drei Bezirke des Gebiets Saporoschje attackiert. Dies meldete Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, auf Telegram.

    "In den vergangenen 24 Stunden hat der Gegner erneut zivile Ortschaften des Gebiets Saporoschje angegriffen. Leider gab es Verletzte. Attackiert wurden Energodar, Melitopol sowie die Stadtbezirke Wassiljewka, Tokmak und Kamenka-Dnjeprowskaja."

    Balizki zufolge erlitten zwei Männer, Jahrgänge 1963 und 1986, Verletzungen.

  • 14:44 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Bericht vom heutigen Freitag gibt Russlands Verteidigungsministerium die Geländegewinne der russischen Streitkräfte und die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 2. und 8. Mai bekannt.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Die Einheiten des Truppenverbands Nord brachten die Ortschaft Miropolje im Raum Sumy unter eigene Kontrolle. Der Truppenverband Süd befreite Kriwaja Luka in der Volksrepublik Donezk (DVR). 

    Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 8.400 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 593 Fahrzeuge
    • 94 Artilleriegeschütze
    • 114 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 68 Anlagen der elektronischen Kampfführung.

    Als Reaktion auf die Terroranschläge auf zivile Ziele in Russland führten die russischen Streitkräfte sechs kombinierte Angriffe auf Ziele in der Ukraine durch. Dabei kamen auch präzisionsgelenkte Boden- und Luftwaffen mit großer Reichweite sowie Kampfdrohnen zum Einsatz.

    Infolgedessen wurden Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes, Brennstoff- und Energieanlagen sowie Hafeninfrastruktur, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden, zerstört. Darüber hinaus wurden Militärflugplätze, Munitionslager, Start- und Lagerhallen für Kampfdrohnen und temporäre Truppenstandorte getroffen.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die russische Luftverteidigung 44 Lenkbomben, sechs Flamingo-Marschflugkörper, sechs Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Neptun, 18 Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 4.385 Starrflüglerdrohnen.

  • 14:30 Uhr

    Luftabwehr schießt im Laufe von sieben Stunden 145 ukrainische Drohnen ab

    Zwischen 7:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 145 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    Die ukrainischen Drohnen wurden über den Gebieten Kaluga, Tula, Belgorod, Brjansk, Kursk, Rjasan, Rostow, Smolensk, den Regionen Moskau, Perm, Krasnodar, Stawropol, den Republiken Krim, Tschetschenien, Adygeja sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres abgeschossen.

  • 14:13 Uhr

    Ukrainisches Militär setzt Terroranschläge gegen Zivilisten im Raum Cherson fort

    Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Armee in den vergangenen 24 Stunden mindestens 27 Orte mit Artillerie und Drohnen angegriffen.

    Der Gegner setzte demnach 142 unbemannte Luftfahrzeuge gegen zivile Ziele ein und feuerte 35 Geschosse ab.

    In der Ortschaft Welikaja Lepeticha wurde durch die Drohnenattacke eine Frau des Jahrgangs 1953 getötet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.